Nobelpreis

Der Friedensnobelpreis ist die unumstritten prestigeträchtigste Auszeichnung, die jemand für seine friedensfördernde Arbeit erhalten kann.

Der schwedische Erfinder und Industrielle Alfred Nobel verfügte in seinem Testament vom Jahre 1895, daß sein Vermögen zur Bildung eines Fonds verwandt werden sollte, dessen Zinsen als Preis an denjenigen verteilt werden sollte, „der den Menschen im vergangenen Jahr den größten Nutzen gebracht hat“.

Zusätzlich zu einem Preis für die Arbeit auf dem Gebiet der Physik, der Chemie, der Medizin und der Literatur, sollte ebenfalls jährlich ein Preis an denjenigen verliehen werden, der sich „am meisten oder am besten für die Brüderlichkeit zwischen den Völkern und die Abschaffung oder die Verkleinerung von stehenden Heeren und das Zustandekommen und die Ausbreitung von Friedenskongressen eingesetzt hat“. Dem norwegischen Storting wurde die ehrenvolle Aufgabe zuteil, den Preis zu verleihen, und in diesem Zusammenhang wurde im Jahre 1897 ein Nobelkomitee gegründet.

Seit 1901 hat das Komitee mehr als 100 Organisationen und Einzelpersonen den Friedenspreis verliehen, der zusätzlich zu einem Diplom und einer Goldmedaille auch aus einem großen Geldbetrag besteht, der gemäß dem Gewinn aus dem Nobelfond unterschiedlich ist. Die Verleihung findet in jedem Jahr an Nobels Todestag, dem 10. Dezember, im Osloer Rathaus statt.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Homepage des Nobelinstituts:

www.nobel.no.

Hier finden Sie auch eine Liste über sämtliche Friedenspreisgewinner, sowie detaillierte Informationen über das Institut und das Komitee.